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Die ECT-Krebstherapie verfolgt aufgrund langjähriger Erfahrung mit Krebspatienten sehr bewusst einen ganzheitlichen Ansatz mit dem Ziel, jeden Patienten auf den Ebenen Körper, Seele und Geist umfassend zu behandeln, um eine möglichst vollständige Heilung der Krebskrankheit als systemische Störung des Gesamtorganismus zu erreichen. Zwei neue Studien aus USA und Großbritannien unterstützen die Notwendigkeit dieses holistischen Ansatzes nun eindrucksvoll.

Der ganzheitliche Ansatz der ECT bedeutet auf der körperlichen Ebene insbesondere, neben der möglichst vollständigen Beseitigung des Tumorgewebes auch die oft notwendige Entgiftung, Nahrungsumstellung, Beseitigung von Störfaktoren wie starke elektromagnetische Felder u.v.m. individuell mit jedem Patienten umzusetzen. Dies alleine kann schon weitreichende Verbesserungen erbringen, eine vollständige Heilung ist aber oft nur möglich, wenn auch Seele und Geist mit in die Therapie einbezogen werden.
Zwei neue Studien unterstreichen diese empirische Beobachtung nun eindrucksvoll: die Universität von Texas fand in einer Untersuchung heraus, dass Patienten mit Kopf- oder Nackenkrebs, die an Depressionen litten, einen 3,5-fach niedrigere Überlebenschance in den 5 Jahren nach ihrer Krebsdiagnose hatten im Vergleich zu nicht-depressiven Patienten mit der gleichen Krebserkrankung (Quelle: http://medicalxpress.com/news/2015-12-depressed-neck-cancer-patients-three-and-one-half.html).
In die gleiche Richtung geht eine Untersuchung am Kings College in London, die herausfand, dass an Brustkrebs erkrankte Frauen, bei denen zusätzlich eine Depression festgestellt wurde, ein um 45 Prozent erhöhtes Sterberisiko gegenüber Brustkrebspatientinnen ohne Depression haben. Diese Untersuchung ist besonders eindrucksvoll, weil für den Zeitraum von 2000 bis 2009 über 77.000 Fälle von Brustkrebs untersucht wurden, von denen 955 zusätzlich die Diagnose "klinische Depression" hatten (Quelle: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/pon.4037/abstract).
Schon die Diagnose "Krebs" kann Menschen schwer depressiv machen. Daher ist es von eminenter Bedeutung, Krebspatienten auch in diesem Bereich zu unterstützen, unter anderem dadurch, dass man sich als Therapeut Zeit für ihre Nöte und Sorgen nimmt und mit ihnen gemeinsam eine realistische, hoffnungsstiftende Zukunftsperspektive entwickelt.