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In wohl keinem Bereich der Medizin wird der Körper mit einem so hohen Anfall von giftigen Substanzen belastet und vernachlässigt wie in der Krebstherapie. Der bösartige Tumor selbst sowie auch die Radio-und Chemotherapie belasten das menschliche Entgiftungs- und Drainagesystem bis an die körpereigenen Grenzen.

Aktive bösartige Tumore zeichnen sich dadurch ab, daß ein fortschreitendes, aggressives Wachstum vorherscht (in der Tumorumgebung). Im Tumor selbst ist ein Zerfall zu beobachten. Die Ursache hierfür ist: Die zerfallenen Tumoranteile werden kontinuierlich über das Kapillarnetz und das lymphatische System abtransportiert. Der Körper wird dadurch mit den zerfallenen Tumorresten überschwemmt. Aufgrund dieses Vorgangs wird der Körper von Seiten des Tumors zusätzlich mit giftigen Substanzen belastet, die zu einer weiteren Be4lastung des Körpers führen. Folgen hierfür sind die Schädigung der äußeren Schicht des Tumors und somit eine weitere, giftige Belastung des gesamten Körpers ( Tumordurchbruch ). Die dadurch auftretende Verschiebung des PH Werts ins saure Milieu und die zunehmende Alkalisierung des Blutes der betroffenen Personen ist eine seit langem beschriebene Folgewirkung von verschiedenen Autoren, die die giftige Gesamtsituation verschärft. Werden zusätzlich noch therapeutische Maßnahmen ergriffen wie z.B. Radio- Chemotherapie, aber auch die hochdosierte Misteltherapie, verstärkt sich der Anteil an zerfallenen Tumorzellen. Lymphstau, Leber- und Nierenfunktionsstörungen sind zwangsläufig die Folge, ganz zu schweigen von den völlig überlasteten Immunsystem.    

Diagnostische Befunde giftig belasteter Patienten

In der Praxis sehen wir täglich solche Patienten, und die klinischen Symptome für diese ,,systematische Toxikose" (Vergiftung) sind eindeutig: Muskelschwäche und resignative Stimmungslage, erhöhtes Ruhe- und Schlafbedürfnis, schlechter Hauttugor und schmutzig graues Hautkolorid, immer widerkehrende (afebrile) Infekte, fehlendes Hungergefühl, Lymphödeme (teigige Schwellung der Haut) sind hier die Zeichen für eine giftige Belastung. In den Laborparameter dominieren leicht bis mäßig erhöhte Transaminasen (Leberenzyme) v.a. GGT, erhöhte LDH, Anstieg von Harnstoff und Kreatinin sowie Zeichen der Blutarmut und Leukopenie ( zu wenig Leukozyten). Kommt es den Parametern zusätzlich zu einer Verschiebung des Eisen-Kupfer-Spiegels ( Eisen zu niedrig, Kupfer zu hoch ), ist ein schlechter Verlauf anzunehmen. Diese Einschätzung verschärft sich, wenn zusätzlich eine Erhöhung des Tumor-Nekrose-Faktors nachzuweisen ist.

Therapeutische Konsequenzen

Die Krebsbehandlung ist ohne medikamentöse Drainage (Ausleitung) und Entgiftung unzureichend. Die Anregung der entgiftenden und ausleitenden Systeme (v.a.Leber,Nieren, Lymphsysteme, Darm,Haut) ist in der Krebstherapie unverzichtbar, weil anderweitige Heilimpulse ins Leere laufen, wenn diese Systeme nicht aktiviert werden. Die Naturheilkunde kennt viele Möglichkeiten der ausleitenden und entgiftenden Therapie: von den kneippschen Wasseranwendungen über diverse Haut-Ableitungsverfahren, Akkupunktur, die Behandlung des Darmes (z.B. Colon Hydrotherapie +mikrobiologische Darmsanierung) bis hin zu phytotherapeutischen Teemischungen.Die Möglichkeiten in der Praxis sind vielfältig und richten sich danach,was der Behandler in seiner Praxis bevorzugt.Im Vordergrund der medikamentösen Entgiftung und Ausleitung stehen die Applikationen von Phytotherapie und homöopathischen Tiefpotenzen (Komplexmittel), deren Zeitpunkt die Anregung der o.g. Organsysteme sind. Bevorzugt und als beispielhafte Verordnung aus unserer Praxis wird die Ijektions; Infusionstherapie wegen der hohen Bioverfügbarkeit genannt.Die Empfehlungen beanspruchen keine Vollständigkeit und sollten vom Anwender überprüft werden ggf. auf die individuelle Situation des Patienten und der jeweiligen Praxis eingestellt werden.