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1986 hatten die Wissenschaftler des Mc Gill Cancer Centers eine gute Idee: Sie wollten herausfinde, ob jene Ärzte, die ihren Krebspatienten mit Chemotherapie behandelten, diese Methode auch für sich selbst wählen würden, wenn sie an Krebs litten.

Dazu versandten sie Fragebögen an 118 Ärzte, die Lungenkarzinome vom nicht kleinzelligen Typ behandelten. 79 Fragebögen kamen ausgefüllt zurück. 64 der 79  Ärzte sprachen sich gegen eine Behandlung mit Cisplatin (einem häufig verwendeten Chemotherapeutikum) aus, 58 befanden alle Behandlungen für inakzeptabel. Was war die Begründung?
Die Unwirksamkeit von Chemotherapie und der unannehmbar hohe Grad an Toxitität (Giftigkeit)!
John Cairns, Professor für Mikrobiologie an der Harvard Universität, hielt schon 1985 im Scientific American fest: „Was die am häufigsten auftretenden Krebsarten - gleich welche - betrifft, so kann man keinen Zusammenhang zwischen plötzlichen Veränderungen der Sterbeziffer und chemotherapeutischen Behandlungsmaßnahmen herstellen. Bestimmte, selten auftretende Krebsarten sind von dieser Feststellung ausgenommen. Der Beweis, daß die am häufigsten verbreiteten Krebsarten mittels Chemotherapie geheilt werden können, muß noch erbracht werden.“
Die Zeugnisse von unerschrockenen, aber ehrlichen Ärzten und Forschern gegen die Wirksamkeit der Chemotherapie nehmen in beiden Büchern viele Seiten ein. Wohl mag die Chemotherapie bewirken, dass Tumore schrumpfen, nicht aber, dass der Patient danach geheilt wäre oder sein Leben verlängert würde. Hier seien noch zwei weitere Zeugnisse erwähnt: Dr. Alan C. Nixon, ehemaliger Präsident der American Chemical Society, erklärte, daß „... es für mich als Chemiker, der dahingehend ausgebildet worden ist, Daten zu interpretieren, unbegreiflich ist, wie Ärzte die eindeutige Tatsache ignorieren können, daß Chemotherapie weitaus mehr Schaden anrichtet, als daß sie von Nutzen ist.“ Und Dr. Ralph Moss, stellvertretender Direktor für Öffentlichkeitsarbeit am Memorial Sloan Kettering Hospital in Manhattan, dem wahrscheinlich bekanntesten Forschungsinstitut der Vereinigten Staaten, erklärte: „Es gibt letztendlich keine Beweise dafür, dass Chemotherapie die Lebensspanne in der überwiegenden Mehrheit der Fälle tatsächlich verlängert, und genau das ist die GROSSE LÜGE, die um das Thema Chemotherapie gesponnen wird: Dass nämlich irgendwo ein direkter Zusammenhang bestehen soll zwischen dem Rückgang eines Tumors und der Verlängerung der Lebensspanne eines Patienten.“
All dies mag man nun als bloße Polemik abtun. Dr. Ulrich Abel, Krebs-Biostatistiker aus Heidelberg, erforschte jedoch jahrelang die Wirksamkeit der Chemotherapie1. Erst nahm er eine Analyse der einschlägigen Literatur vor, die ..in den seltensten Fällen“ Aufschluß über „auch nur den geringsten therapeutischen Erfolg der angewendeten medizinischen Maßnahmen bei der Behandlung von fortgeschrittenen Karzinomen“ gegeben habe. Sodann machte Abel eine Umfrage bei Hunderten von Krebsärzten, die das Misstrauen der Ärzte hinsichtlich der Chemotherapie deutlich belegten (viele würden sich selbst niemals mit ,Chemo’ behandeln lassen). Anhand einer vergleichenden Studie zweier Patientengruppen - eine Gruppe wurde mit Chemotherapie behandelt, die andere nicht - präsentierte Abel schließlich die Untersuchungsergebnisse, die Aufschluss über einen Anstieg der Überlebensraten nach einer Chemotherapiebehandlung geben sollen. Hier die Liste:
Magenkrebs: Keine deutlichen Anhaltspunkte.
Bauchspeicheldrüsenkrebs: Ausschließlich negative Befunde. Höhere Überlebenschance in der Kontrollgruppe (die keine Chemotherapie erhielt).
Eierstockkrebs: Keine eindeutigen Anhaltspunkte.
Gebiirmutterhals-/Gebärmutterkrebs: Keine gestiegenen Überlebenschancen.
Kopf- und Halskrebs: Keine gestiegenen Überlebenschancen, aber gelegentlich Rückgang von Tumoren.
Kolorektales Karzinom: Kein Anhaltspunkt darüber, daß die Überlebenschancen gestiegen sind.
Brustkrebs: Keine eindeutigen Anhaltspunkte dafür, daß Chemotherapie die Überlebenschancen erhöht.
War Abel ein Außenseiter? Keineswegs. 1998 konnte man in The Ecologist einen Artikel von Walter Last lesen, in welchem er schrieb: „Nachdem er jahrzehntelang Auswertungen von Statistiken zum Thema Überlebenschancen von Krebspatienten analysiert hatte, kam Dr. Hardin Jones, Professor an der Universität von Kalifornien 1975 zu dem Schluß, daß „es den Patienten genauso gut, wenn nicht sogar besser gehen wird, wenn sie sich nicht behandeln lassen.“ Diese beunruhigende Feststellung ist bis zum heutigen Tag nicht widerlegt worden. Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen: drei von anderen Forschern durchgeführte Studien haben seine Theorie bestätigt.“
Zur Ehrenrettung der Ärzte muss man sagen, daß gewiß kein Arzt wissentlich und willentlich einen Patienten mit etwas behandelt, das ihn nur quält, ohne seine Überlebenschance zu erhöhen. Paul Winters  bemerkt: „Die pharmazeutischen Unternehmen haben jedoch einen äußerst starken Einfluß darauf, was den angehenden Ärzten gelehrt wird. Den Ärzten fehlt einfach die Zeit, als daß sie sich intensiv mit den statistischen Auswertungen bzgl. Krebsbehandlungsmethoden befassen könnten. Folglich gehen sie davon aus, daß sich das ihnen an den Universitäten angebotene Lehrmaterial, bzw. die Artikel über die neuesten Studien und Forschungsergebnisse in den einschlägigen Ärztezeitschriften, ausschließlich auf die besten Behandlungsmethoden bezieht. Sie können es sich nicht leisten, argwöhnisch zu werden und Zweifel darüber anzumelden, ob diese Behandlungsmethoden lediglich in den Augen der pharmazeutischen Unternehmen die besten sind - für jene Geldgeber nämlich, die ihre ,höheren Ausbildungsstätten’ prägen bzw. beeinflussen.“ Chemotherapie ist gewissermaßen ein Folgeprodukt der chemischen Kriegführung. Im Zweiten Weltkrieg explodierte ein Schiff, das mit Senfgas beladen war. Die Autopsien an den Mannschaftsmitgliedern brachten etwas Seltsames zutage: Das Senfgas hatte zur Zerstörung von schnell wachsendem Gewebe geführt mit einer gleichzeitigen Senkung der Reproduktionsrate der weißen Blutkörperchen. Also schloß man daraus, daß diese Gifte den schnellwachsenden Krebs zerstören könnten.
So verstehen wir, wie der französische Krebsspezialist Professor Charles Mathe zu der Aussage gelangen konnte: „Wenn ich an Krebs erkranken würde, dann würde ich mich auf gar keinen Fall in einem herkömmlichen Krebszentrum behandeln lassen. Es haben nur jene Krebsopfer eine Überlebenschance, die sich von diesen Zentren fernhalten.“

Christian Brothers, http://www.christianbrothers.com

Quellen:

Dr. Ulrich Abel: Chemotherapy of Advanced Epithelial Cancer (etwa: Chemotherapeutische Behandlung von Karzinomen Im fortgeschrittenen Stadium), 1990, in Healing Journal, Nr. 1-2, Ausgabe 7 des Gershon Institute

The Ecologist, Bd. 28, Nr. 2, März/April 1998, Seite 120

Paul Winters: The Cancell Home Page, http://www. best. com/handpen/Cancel/cancell.html

Charles Mathe, Scientific Medicine Stymied, Médecines Nouvelles (Paris) 1989