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Menschen mit Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) fühlen sich häufig müde, sind vergesslich und können sich schlecht konzentrieren; früher lebhafte Personen werden plötzlich lethargisch oder depressiv. Gerade bei älteren Personen ähneln diese Krankheitszeichen den normalen Alterserscheinungen und werden deshalb nicht oder erst spät als Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert.

Eine Hypothyreose tritt meistens zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr auf; Frauen sind deutlich häufiger betroffen. Die Erkrankung kann sehr gut behandelt werden, deshalb sollte rechtzeitig ein Endokrinologe konsultiert werden. Die Schilddrüse besitzt eine besonders hohe Affinität für Selen und weist mit den höchsten Selen-Gehalt von allen Organen auf. Bei Störungen der Schilddrüsenfunktion ist deshalb häufig nicht nur Jod, sondern auch Selenmangel entscheidend. Selen hat als Co- Faktor der Typ-I-Dejodase Aufgaben im Schilddrüsenstoffwechsel. Eine nicht optimale Selen-Versorgung beeinträchtigt die Schilddrüsenhormon-Funktion und beeinflusst auf diese Weise viele Körperfunktionen negativ. Die Selenaufnahme ist bei vielen Bundesbürgern unzureichend, so dass eine Supplementation mit Selen (z.B. Uniselen®) in Erwägung gezogen werden sollte. (Bundesverband der Deutschen Internisten)