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Von Geburt an leben Mensch und Tier in einer keimhaltigen Umwelt und müssen sich mit ihr und besonders mit ihren potentiell krankmachenden Faktoren (Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten, Toxine, Allergene etc.) arrangieren. Eine erfolgreiche Auseinandersetzung bildet die Grundlage für die Gesunderhaltung eines Individuums und ermöglicht es ihm, in einer keimhaltigen und schadstoffreichen Umwelt zu (über)leben.

Hochentwickelte Organismen benutzen bei der Konfrontation mit pathogenen Erregern nicht sofort ihr gesamtes vielschichtiges Abwehrsystem, sondern reagieren stufenweise. Hundebesitzer müssen sich demzufolge nun keine Sorgen machen, dass für ihre Kinder durch die vierbeinigen Familienmitglieder ein erhöhtes Allergierisiko besteht, im Gegenteil: Hundehaltung hat eine sehr starke Schutzfünktion gegen Allergien, und Kinder, die mit Hunden aufwachsen haben somit ein vermindertes Allergierisiko. Die ist das Ergebnis einer Längsschnittsstudie mit fast 10.000 Kindern über einen Zeitraum von ü ber 10 Jahren. Eine genaue Erklärung für diesen „protektiven Hundeeffekt“ gibt es bislang nicht, gegebenenfalls tragen noch unbekannte Keime dazu bei, das kindliche Immunsystem spezifisch gegen Allergien zu trainieren.
Bei vielen Menschen lösen entsprechend nicht Hundehaare, sondern Pollen eine übersteigerte Reaktion des Immunsystems aus. Das Immunsystem greift eigentlich vollkommen ungefährliche Stoffe, wie z.B. Pollen, an und löst so die typischen Symptome einer Allergie aus. Je nach Schwere der allergischen Symptome ist eine spezifische Immuntherapie oder die kurzfristige Behandlung mit Antihistaminika sinnvoll.
Auch Zink kann regulierend eingreifen, deshalb ist bei Allergikern eine Prophylaxe mit dem Spurenelement grundsätzlich sinnvoll. Durch die Gabe von 2 Zinktabletten täglich (z. B. Unizink® 50) über einen Zeitraum von drei bis vier Monaten konnte bei Heuschnupfenpatienten eine deutliche Besserung der allergischen Symptome festgestellt werden. (European Respiratory Journal)